Eine Dusche mit Sitzbank kostet 2026 je nach Variante zwischen 40 und 1.000 Euro. Ein einfacher Klappsitz zum Anschrauben ist ab 40 Euro zu haben, eine gemauerte und geflieste Bank vom Fachbetrieb liegt inklusive Arbeit meist zwischen 300 und 800 Euro. Wer gar keine feste Sitzgelegenheit einbauen möchte, kommt mit einem mobilen Duschhocker schon ab 30 Euro aus – er zählt allerdings nicht als echte Sitzbank.
40 € – 250 € – 1.000 € (Minimum – Durchschnitt – Maximum, je nach Variante)
Der Preis hängt vor allem davon ab, ob Sie einen fertigen Sitz montieren oder eine feste Bank einbauen lassen. Genau dazwischen liegt die befliesbare Bank aus einem Formteil, die Sie selbst einkleben und Ihr Fliesenleger mit verfliest.
Hier sehen Sie die Kosten aller Varianten und worauf es beim Einbau ankommt. Die Preise entsprechen dem, was 2026 bundesweit üblich ist.
| Variante | Preis | Hinweis |
|---|---|---|
| Mobiler Duschhocker | 30 – 150 € | keine Montage, flexibel |
| Klappsitz Kunststoff (Wand) | 40 – 90 € | bis 120–150 kg |
| Klappsitz Edelstahl / Teak | 90 – 300 € | hochwertig, klappbar |
| Befliesbare Bank (Formteil) | 80 – 250 € | Material, + Fliesen/Montage |
| Gemauert & gefliest (Fachbetrieb) | 300 – 800 € | maßgefertigt, inkl. Arbeit |
| Große Bank, hochwertige Fliesen | bis 1.000 € | Sondermaße |
Bei der Dusche mit Sitzbank gibt es fünf gängige Wege, die preislich weit auseinanderliegen. Am günstigsten ist der mobile Duschhocker für 30 bis 150 Euro – er braucht keine Montage, steht aber im Weg und wackelt leichter. Fest, aber trotzdem platzsparend ist der Klappsitz zur Wandmontage: einfache Kunststoffmodelle kosten 40 bis 90 Euro und tragen meist 120 bis 150 Kilogramm, hochwertige Varianten aus Edelstahl oder Teak liegen bei 90 bis 300 Euro. Wer eine echte, feste Bank möchte, hat zwei Möglichkeiten: eine befliesbare Bank aus einem Formteil, das Sie einkleben und mitverfliesen, oder eine klassisch gemauerte Bank. Das Formteil kostet als Material 80 bis 250 Euro, die gemauerte und geflieste Lösung vom Fachbetrieb inklusive Arbeit meist 300 bis 800 Euro.
Wenn es eine feste Bank sein soll, stehen sich zwei Bauweisen gegenüber. Die gemauerte Bank ist der Klassiker: extrem stabil, beliebig in Form und Größe, aber mit Mauern, Staub und mehr Arbeitszeit verbunden. Die befliesbare Bank besteht aus einem vorgefertigten Formteil aus Hartschaum, das einfach eingeklebt, abgedichtet und dann zusammen mit der Dusche verfliest wird. Der Vorteil: kein Mauern, weniger Staub, geringeres Gewicht und spürbar weniger Arbeitszeit – deshalb ist sie oft günstiger. Optisch ist am Ende kein Unterschied zu sehen, weil beide Varianten die gleichen Fliesen bekommen. Für die meisten Bäder ist das Formteil die praktischere Wahl; nur bei sehr großen oder ungewöhnlich geformten Bänken spielt das Mauern seine Stärke aus.
| Position | Betrag |
| Material (Steine/Formteil, Abdichtung) | 120 € |
| Fliesen für die Bank (anteilig) | 60 € |
| Arbeitszeit Maurer/Fliesenleger (ca. 5 Std.) | 350 € |
| Abdichtung & Silikon | 40 € |
| Gesamt (feste Bank, Fachbetrieb) | 570 € |
Dieses Beispiel zeigt eine mittelgroße, gemauerte und geflieste Bank im Rahmen einer ohnehin laufenden Duschsanierung. Wird die Bank einzeln und nachträglich eingebaut, liegen die Kosten höher – dazu gleich mehr. Eine befliesbare Bank statt der gemauerten würde beim Material ähnlich liegen, spart aber ein bis zwei Stunden Arbeitszeit, also grob 70 bis 140 Euro.
Das ist der wichtigste Punkt, den viele erst zu spät erfahren. Eine Sitzbank lässt sich kaum sinnvoll nachrüsten, ohne die Dusche aufzureißen. Denn für eine feste Bank müssen die Fliesen aufgestemmt und die Abdichtung neu gemacht werden – und genau die Abdichtung ist der kritische Teil. Wer heute eine Dusche saniert und auch nur überlegt, später vielleicht eine Bank zu wollen, sollte sie gleich mitplanen. Das kostet im Zuge der Sanierung wenig zusätzlich, während der nachträgliche Einbau schnell das Mehrfache verschlingt. Wollen Sie später keine feste Bank aufstemmen, sind ein Klappsitz oder ein mobiler Hocker die vernünftige Alternative – beide lassen sich jederzeit ohne Baustelle anbringen.
Damit die Bank im Alltag taugt, sollten ein paar Maße stimmen. Die ideale Sitzhöhe liegt zwischen 42 und 48 Zentimetern – das entspricht der Höhe eines normalen Stuhls und erlaubt bequemes Aufstehen. Die Sitztiefe sollte mindestens 30 Zentimeter betragen; wer sich richtig setzen will, plant eher 40 Zentimeter ein. Bei der Belastbarkeit tragen einfache Kunststoff-Klappsitze meist 120 bis 150 Kilogramm, feste gemauerte Bänke praktisch beliebig viel. Achten Sie außerdem auf ein leichtes Gefälle der Sitzfläche zum Ablauf hin, damit das Wasser abläuft und sich keine Pfützen bilden – ein Detail, das gemauerte Bänke von Anfang an berücksichtigen sollten.
Ein ehrlicher Rat aus der Praxis: Sparen Sie an vielem, aber nie an der Abdichtung. Eine feste Sitzbank ragt in den Nassbereich, und wenn hinter Fliesen und Fugen Wasser eindringt, entsteht ein Schaden, der weit teurer ist als die ganze Bank – im schlimmsten Fall muss die Dusche komplett neu gemacht werden. Deshalb gehört die Bank fachgerecht in die Duschabdichtung eingebunden, mit Dichtband an allen Übergängen. Das ist auch der Hauptgrund, warum die feste Bank in Fachhände gehört, während Klappsitz und Hocker problemlos selbst montiert werden können.
Wird die Sitzbank im Rahmen eines barrierefreien Umbaus eingebaut – etwa zusammen mit einer bodengleichen Dusche und Haltegriffen –, kann die Pflegekasse einen Zuschuss von bis zu 4.180 Euro pro Person ab Pflegegrad 1 gewähren. Voraussetzung ist, dass Sie den Antrag vor Beginn der Arbeiten stellen. Unabhängig davon können Sie die reinen Lohnkosten des Fachbetriebs als Handwerkerleistung nach § 35a EStG absetzen: 20 Prozent, bis zu 1.200 Euro pro Jahr, gegen ordentliche Rechnung und Überweisung. Einen energetischen Bezug hat der Einbau nicht, daher greift § 35c hier nicht. Da sich Förderkonditionen ändern, prüfen Sie den aktuellen Stand bei Ihrer Pflegekasse.
Behalten Sie im Hinterkopf: Was Sie zahlen, hängt von vielen Faktoren ab – Ort, Material, Aufwand. Unsere Zahlen sind ein verlässlicher Rahmen, mehr aber auch nicht.
Hinweis: Alle genannten Preise sind durchschnittliche Orientierungswerte (Stand 2026) und können je nach Region, Ausstattung, Anbieter und Aufwand abweichen. Es handelt sich nicht um garantierte Festpreise. Für ein verbindliches Angebot wenden Sie sich an einen Fachbetrieb.
Je nach Variante 40 bis 1.000 Euro. Ein Klappsitz zum Anschrauben kostet 40 bis 300 Euro, eine gemauerte und geflieste Bank vom Fachbetrieb 300 bis 800 Euro inklusive Arbeit. Ein mobiler Duschhocker ist schon ab 30 Euro zu haben.
Der Klappsitz ist günstig, jederzeit nachrüstbar und spart Platz, trägt aber meist nur 120 bis 150 Kilogramm. Die gemauerte oder befliesbare Bank ist stabiler, komfortabler und wertet das Bad auf, muss aber fest eingebaut und abgedichtet werden.
Eine feste Bank nur mit erheblichem Aufwand, weil Fliesen aufgestemmt und die Abdichtung neu gemacht werden müssen – das wird schnell teuer. Wer die Möglichkeit hat, plant die Bank gleich bei der Duschsanierung mit. Nachrüstbar ohne Baustelle sind nur Klappsitz und Hocker.
Ideal sind 42 bis 48 Zentimeter, also etwa Stuhlhöhe – das erlaubt bequemes Hinsetzen und Aufstehen. Die Sitztiefe sollte mindestens 30, besser 40 Zentimeter betragen. Eine leichte Neigung zum Ablauf verhindert stehendes Wasser.
Ein vorgefertigtes Formteil aus Hartschaum, das eingeklebt, abgedichtet und zusammen mit der Dusche verfliest wird. Sie kommt ohne Mauern aus, ist leichter und spart Arbeitszeit – optisch ist sie von einer gemauerten Bank nicht zu unterscheiden.
Bei einem barrierefreien Umbau kann die Pflegekasse ab Pflegegrad 1 bis zu 4.180 Euro pro Person bezuschussen. Der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt werden. Zusätzlich sind die Lohnkosten nach § 35a steuerlich absetzbar.
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