Die Wärmepumpe Kosten liegen 2026 inklusive Einbau meist zwischen 20.000 und 50.000 Euro. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist am günstigsten und mit Abstand am häufigsten, eine Erdwärme-Anlage mit Bohrung deutlich teurer. Wer eine Wärmepumpe einbauen lassen will, sollte wissen: Durch staatliche Förderung sinkt der Eigenanteil oft erheblich.
Die Wärmepumpe Kosten hängen vor allem vom Typ (Luft-Wasser oder Erdwärme), vom Gebäude und von der Förderung ab. Wir zeigen Ihnen Anschaffung, Betriebskosten und Förderung im Überblick.
So können Sie realistisch kalkulieren. Die Zahlen geben das wieder, was Betriebe 2026 im Schnitt berechnen.
| Typ | Kosten (inkl. Einbau) | Hinweis |
|---|---|---|
| Luft-Wasser-Wärmepumpe | 25.000 – 40.000 € | am häufigsten |
| Sole-Wasser (Erdwärme, Bohrung) | 40.000 – 60.000 € | effizienter |
| Wasser-Wasser (Grundwasser) | 40.000 – 55.000 € | Genehmigung nötig |
| Eigenanteil nach Förderung | 9.000 – 22.000 € | je nach Förderhöhe |
Den größten Unterschied bei den Wärmepumpe Kosten macht der Typ. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzt die Außenluft, braucht keine Bohrung und ist deshalb am günstigsten – rund 80 bis 95 Prozent aller Anlagen in Deutschland sind von diesem Typ. Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme) arbeitet effizienter, benötigt aber eine teure Erdbohrung. Auch das Gebäude zählt: In einem gut gedämmten Haus arbeitet die Anlage effizienter als in einem ungedämmten Altbau, wo oft zusätzlich neue Heizkörper oder eine Fußbodenheizung nötig werden.
| Posten | Kosten (ca.) |
| Wärmepumpe (Gerät) | 10.000 – 15.000 € |
| Installation & Hydraulik | 3.000 – 7.000 € |
| Pufferspeicher | 1.000 – 3.000 € |
| Erdbohrung (nur Sole-Wasser) | 8.000 – 20.000 € |
| Anpassung Heizkörper (Altbau) | variabel |
Neben der Anschaffung zählen die laufenden Kosten. Eine Wärmepumpe verbraucht Strom, liefert daraus aber ein Vielfaches an Wärme. Für ein typisches Einfamilienhaus liegen die Betriebskosten bei rund 1.350 bis 2.100 Euro im Jahr – meist deutlich weniger als bei einer Gasheizung. Je nach Förderung und Strompreis amortisiert sich die Investition oft nach 8 bis 15 Jahren. Mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage geht es schneller, weil ein Teil des Stroms selbst erzeugt wird.
Ein ehrlicher Hinweis: Die Wärmepumpe lohnt sich am meisten in einem einigermaßen gut gedämmten Haus. In einem sehr schlecht gedämmten Altbau sollten Sie vorher genau rechnen lassen – manchmal ist erst eine Dämmung sinnvoll, damit die Anlage effizient läuft.
Für den Einbau einer Wärmepumpe gibt es staatliche Förderung über die KfW (Programm 458). Bislang waren bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten möglich (förderfähig bis 30.000 Euro, also maximal rund 21.000 Euro Zuschuss), wodurch der Eigenanteil stark sinken kann. WICHTIG: Die Heizungsförderung wird 2026 umgestellt – nach aktueller Lage sind vorübergehend keine neuen Anträge möglich und ab dem 21. Juli 2026 gelten neue, teils gekürzte Konditionen. Prüfen Sie die aktuellen Fördersätze und Bedingungen daher unbedingt direkt bei der KfW (kfw.de) oder beim BAFA, bevor Sie planen. In jedem Fall gilt: Den Förderantrag immer vor der Auftragsvergabe stellen, sonst entfällt der Anspruch.
Kleiner, aber wichtiger Hinweis: Preise schwanken je nach Region und Ausstattung erheblich. Nehmen Sie unsere Angaben als Startpunkt und lassen Sie sich ein konkretes Angebot geben.
Hinweis: Alle genannten Preise sind durchschnittliche Orientierungswerte (Stand 2026) und können je nach Region, Ausstattung, Anbieter und Aufwand abweichen. Es handelt sich nicht um garantierte Festpreise. Für ein verbindliches Angebot wenden Sie sich an einen Fachbetrieb.
Inklusive Einbau meist 20.000 bis 50.000 €. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe liegt bei 25.000 bis 40.000 €, Erdwärme deutlich höher. Nach Förderung sinkt der Eigenanteil oft auf 9.000 bis 22.000 €.
Über die KfW (Programm 458) waren bis zu 70 % möglich (max. rund 21.000 €). ACHTUNG: Die Förderung wird 2026 umgestellt (neue Konditionen ab 21. Juli 2026). Prüfen Sie die aktuellen Sätze auf kfw.de und beantragen Sie immer vor Auftragsvergabe.
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe. Sie braucht keine Bohrung, ist am einfachsten zu installieren und macht rund 80 bis 95 % aller Anlagen aus.
Für ein Einfamilienhaus meist 1.350 bis 2.100 € pro Jahr – oft deutlich weniger als eine Gasheizung. Mit Photovoltaik sinken die Kosten weiter.
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