Die Dachsanierung Kosten liegen 2026 je nach Umfang meist zwischen 80 und 560 Euro pro Quadratmeter. Eine reine Neueindeckung beginnt für ein typisches Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern Dachfläche bei rund 12.000 Euro; eine Dachsanierung mit Dämmung liegt meist bei 18.000 bis 52.000 Euro, aufwändige Sanierungen erreichen bis zu 84.000 Euro. Wer sein Dach sanieren lässt, verbindet das meist mit einer Dämmung – so lassen sich Heizkosten sparen und die BAFA-Förderung mitnehmen.
Die Dachsanierung Kosten hängen vor allem von der Dachgröße, dem Material, der Dachform und dem Umfang (nur Eindeckung oder mit Dämmung) ab. Wir zeigen Ihnen die Preise und die Förderung im Detail.
So können Sie realistisch kalkulieren. Die Zahlen geben das wieder, was Betriebe 2026 im Schnitt berechnen.
| Umfang | Kosten pro m² | Hinweis |
|---|---|---|
| Nur Neueindeckung | 80 – 130 € | Ziegel/Steine |
| Eindeckung + Zwischensparrendämmung | 120 – 250 € | häufig |
| Komplett + Aufsparrendämmung | 200 – 350 € | effektivste |
| Aufwändig (Gauben, Asbest) | bis 560 € | Sonderfall |
Den größten Unterschied bei den Dachsanierung Kosten macht der Umfang. Eine reine Neueindeckung – alte Ziegel runter, neue drauf – ist am günstigsten. Wird gleichzeitig gedämmt (was sich fast immer lohnt und oft Pflicht ist), steigen die Kosten, dafür sinken die Heizkosten und es gibt Förderung. Am teuersten ist die Aufsparrendämmung mit kompletter Neueindeckung. Dazu kommen die Dachform (komplexe Dächer mit Gauben und Kehlen kosten mehr), das Material (Betondachsteine günstiger als Tonziegel) und Sonderfälle wie eine Asbestentsorgung bei alten Dächern, die als Sondermüll teuer ist.
| Posten | Kosten (ca.) |
| Gerüst | 8 – 20 €/m² |
| Entsorgung alte Eindeckung | 5 – 15 €/m² |
| Asbest-Entsorgung (Altdach) | 40 – 75 €/m² |
| Dachfenster (pro Stück) | 800 – 2.000 € |
| Dachrinne / Fallrohr | 25 – 50 €/lfm |
Ein ehrlicher Tipp: Wenn das Gerüst schon steht, lohnt es sich, gleich mehr zu erledigen – Fassade dämmen, Dachrinne erneuern oder eine Photovoltaik-Anlage installieren. Wer später eine Photovoltaikanlage plant, sollte Unterkonstruktion und Durchdringungen jetzt schon berücksichtigen. Ein neues Dachfenster lässt sich im selben Zug deutlich günstiger einbauen als später einzeln. Ein Gerüst nur einmal zu mieten spart mehrere Tausend Euro. Auf einem frisch sanierten Dach hält eine PV-Anlage problemlos 25 bis 30 Jahre. Bei der Materialwahl bieten Betondachsteine oft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Und holen Sie mehrere Angebote ein – bei Dachdeckern können die Preisunterschiede 20 bis 35 Prozent betragen.
Bei der Dachsanierung wird nicht die ganze Sanierung gefördert, sondern der energetische Teil – also die Dämmung. Die Dämmebene planen Sie am besten gleich mit – die Preise stehen unter Dachdämmung Kosten. Über die BAFA (BEG EM) gibt es 15 Prozent der förderfähigen Kosten, mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) 20 Prozent. Voraussetzung ist ein U-Wert von maximal 0,14 W/(m²K) beim gedämmten Dach. Die reine Neueindeckung ohne Dämmung ist dagegen nicht förderfähig. Alternativ können Sie über den Steuerbonus nach § 35c EStG 20 Prozent der Kosten über drei Jahre absetzen. Ein Energieberater (selbst zu großen Teilen gefördert) sichert Ihnen den iSFP-Bonus und die optimale Förderstrategie. Wichtig: Den Antrag immer vor der Auftragsvergabe stellen. Prüfen Sie die aktuellen Sätze auf bafa.de.
Kleiner, aber wichtiger Hinweis: Preise schwanken je nach Region und Ausstattung erheblich. Nehmen Sie unsere Angaben als Startpunkt und lassen Sie sich ein konkretes Angebot geben.
Hinweis: Alle genannten Preise sind durchschnittliche Orientierungswerte (Stand 2026) und können je nach Region, Ausstattung, Anbieter und Aufwand abweichen. Es handelt sich nicht um garantierte Festpreise. Für ein verbindliches Angebot wenden Sie sich an einen Fachbetrieb.
Je nach Umfang 80 bis 560 Euro pro Quadratmeter. Eine reine Neueindeckung beginnt bei rund 12.000 Euro, mit Dämmung liegt eine Dachsanierung meist bei 18.000 bis 52.000 Euro, aufwändige bis 84.000 Euro (im Schnitt rund 35.000 Euro).
Gefördert wird der Dämm-Teil: über die BAFA 15 Prozent, mit iSFP 20 Prozent (U-Wert ≤ 0,14). Die reine Neueindeckung ist nicht förderfähig. Alternativ Steuerbonus §35c. Antrag vor Auftrag, Sätze auf bafa.de.
Für ein EFH mit 150 m² Dachfläche reicht die Spanne von rund 12.000 Euro (reine Neueindeckung) bis 84.000 Euro (aufwändige Sanierung mit Dämmung), im Schnitt rund 35.000 Euro.
Wenn Ziegel undicht sind, das Dach alt ist oder Feuchtigkeit eindringt. Oft lohnt es sich, die Sanierung mit einer Dämmung zu verbinden – auch weil bei einem Eigentümerwechsel eine Nachrüstpflicht zur Dämmung der obersten Geschossdecke oder des Dachs bestehen kann (§ 47 GEG, U-Wert ≤ 0,24). Diese Dämmpflicht bleibt auch nach der Heizungsreform bestehen.
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