90 €
Eine Dachdämmung kostet 2026 je nach Methode etwa 20 bis 300 Euro pro Quadratmeter, Material und Arbeit eingerechnet. Am günstigsten ist die Dämmung der obersten Geschossdecke, am teuersten die Aufsparrendämmung von außen. Für ein Einfamilienhaus mit rund 100 m² Dachfläche liegen die meisten Projekte zwischen 2.000 und 12.000 Euro, eine Aufsparrendämmung kostet 15.000 bis 30.000 Euro.
Über ein ungedämmtes Dach gehen 15 bis 20 Prozent der Heizenergie verloren. Der Staat bezuschusst die Dämmung mit 15 Prozent über das BAFA, wenn der Antrag vor Beginn gestellt wird und ein U-Wert von höchstens 0,14 W/(m²K) erreicht wird.
Die Preise stammen aus Preisübersichten von Energieberatern und Fachportalen (Stand Oktober 2026) und ersetzen kein Angebot vor Ort.
| Leistung | Kosten | Hinweis |
|---|---|---|
| Oberste Geschossdecke, nicht begehbar | 20–40 €/m² | günstigste Lösung |
| Oberste Geschossdecke, begehbar | 40–80 €/m² | Dachboden nutzbar |
| Zwischensparrendämmung | 70–120 €/m² | häufigster Fall |
| Untersparrendämmung | 30–80 €/m² | als Ergänzung |
| Aufsparrendämmung | 150–300 €/m² | bei Neueindeckung |
| EFH 100 m², Zwischensparren | 7.000–12.000 € | vor Förderung |
| BAFA-Zuschuss | 15 % | max. 4.500 € je Wohneinheit |
| Steuerbonus § 35c | 20 % | über drei Jahre |
Welche Methode in Frage kommt, hängt davon ab, ob das Dachgeschoss bewohnt wird und ob die Dacheindeckung ohnehin erneuert wird:
| Methode | Kosten pro m² | Wann sinnvoll |
| Oberste Geschossdecke, nicht begehbar | 20–40 € | Dachboden wird nicht genutzt |
| Oberste Geschossdecke, begehbar | 40–80 € | Dachboden als Abstellraum |
| Zwischensparrendämmung (von innen) | 70–120 € | Dachgeschoss bewohnt, Eindeckung bleibt |
| Untersparrendämmung (Ergänzung) | 30–80 € | Sparren zu niedrig für genug Dämmstärke |
| Aufsparrendämmung (von außen) | 150–300 € | Dach wird ohnehin neu gedeckt |
| Methode | Gesamtkosten | Nach 15 % BAFA |
| Geschossdecke, nicht begehbar | 2.000–4.000 € | 1.700–3.400 € |
| Geschossdecke, begehbar | 4.000–8.000 € | 3.400–6.800 € |
| Zwischensparrendämmung | 7.000–12.000 € | 5.950–10.200 € |
| Aufsparrendämmung | 15.000–30.000 € | 12.750–25.500 € |
Wer das Dach von innen dämmt, nutzt meist die Zwischensparrendämmung. Sind die Sparren nur 14 cm hoch, reicht die Dämmstärke oft nicht, dann kommt eine Untersparrendämmung von 4 bis 6 cm dazu. Die Aufsparrendämmung lohnt sich vor allem, wenn ohnehin eine Dachsanierung ansteht. Gegenüber einer reinen Neueindeckung kostet sie dann etwa 50 bis 100 Euro pro m² mehr. Werden dabei Dachfenster getauscht, sollte der Anschluss an die Dämmung gleich mitgeplant werden.
Die Dachdämmung gilt als Einzelmaßnahme an der Gebäudehülle und wird über das BAFA gefördert. Seit dem 21.07.2026 gilt dafür eine neue Förderrichtlinie:
Alternative Steuerbonus: Statt des Zuschusses können Selbstnutzer 20 Prozent der Kosten über drei Jahre nach § 35c EStG von der Steuer absetzen. Beides für dieselbe Maßnahme geht nicht. Wer neben dem Dach auch die Fassade dämmt, findet die Zahlen im Ratgeber Fassadendämmung Kosten.
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), das seit dem 29.07.2026 das GEG ersetzt, schreibt in § 35 vor: Liegt über der obersten Geschossdecke ein unbeheizter Dachraum, muss die Decke einen U-Wert von höchstens 0,24 W/(m²K) erreichen. Die Frist beträgt zwei Jahre nach dem ersten Eigentümerwechsel. Wird mehr als 10 Prozent der Dachfläche ohnehin erneuert, gelten die Grenzwerte auch für die Dämmung (§ 36).
| Methode | Kosten nach Förderung | Amortisation ca. |
| Oberste Geschossdecke | 5.100 € | 7 Jahre |
| Zwischensparrendämmung | 8.075 € | 12 Jahre |
| Aufsparrendämmung | 18.700 € | 23 Jahre |
Grundlage: Einfamilienhaus mit Gasheizung, rund 6.500 kWh Ersparnis pro Jahr bei 11 Cent pro kWh. Die Dämmung der obersten Geschossdecke rechnet sich also am schnellsten.
Hinweis: Alle genannten Preise sind durchschnittliche Orientierungswerte (Stand 2026) und können je nach Region, Ausstattung, Anbieter und Aufwand abweichen. Es handelt sich nicht um garantierte Festpreise. Für ein verbindliches Angebot wenden Sie sich an einen Fachbetrieb.
Je nach Methode 20 bis 300 Euro pro Quadratmeter. Die oberste Geschossdecke kostet 20 bis 80 Euro, eine Zwischensparrendämmung 70 bis 120 Euro und eine Aufsparrendämmung 150 bis 300 Euro.
Das BAFA zahlt 15 Prozent Zuschuss auf höchstens 30.000 Euro förderfähige Kosten. Voraussetzung sind ein U-Wert von höchstens 0,14 W/(m²K), ein Fachbetrieb und ein Antrag vor Auftragsvergabe. Alternativ gibt es 20 Prozent Steuerbonus nach § 35c EStG.
Die Zwischensparrendämmung kostet 70 bis 120 Euro pro m², bei 100 m² also etwa 7.000 bis 12.000 Euro. Reicht die Sparrenhöhe nicht, kommen für eine Untersparrendämmung 30 bis 80 Euro pro m² dazu.
Nur bei großen Projekten. Seit dem 21.07.2026 gibt es die zusätzlichen 5 Prozentpunkte nur auf förderfähige Kosten über 30.000 Euro. Eine reine Dachdämmung bleibt meist bei 15 Prozent.
Nach § 35 GModG muss die oberste Geschossdecke über einem unbeheizten Dachraum einen U-Wert von höchstens 0,24 W/(m²K) erreichen, und zwar innerhalb von zwei Jahren nach dem ersten Eigentümerwechsel.
Die Dämmung der obersten Geschossdecke mit 20 bis 40 Euro pro m², wenn der Dachboden nicht begangen wird. Sie rechnet sich nach etwa sieben Jahren am schnellsten.
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir vermitteln keine Handwerksbetriebe, beantworten aber gern Fragen zu Kosten und Ablauf.
Bau-Wissen