Die Photovoltaik Kosten liegen 2026 bei durchschnittlich rund 1.015 Euro pro Kilowattpeak (kWp) – so günstig wie nie zuvor. Für eine typische Anlage auf dem Einfamilienhaus bedeutet das 5.400 bis 20.000 Euro ohne Speicher, mit Batteriespeicher meist 13.000 bis 23.000 Euro. Wer eine Photovoltaikanlage installieren lassen will, profitiert von gesunkenen Preisen und spart über die Jahre deutlich Stromkosten.
Die Photovoltaik Kosten hängen vor allem von der Anlagengröße, dem Dachtyp und einem eventuellen Stromspeicher ab. Wir zeigen Ihnen die Preise pro kWp, den Ertrag und die aktuelle Vergütung.
So können Sie realistisch kalkulieren. Zugrunde liegen aktuelle Handwerker- und Materialpreise aus dem Jahr 2026.
| Anlagengröße | Kosten (ohne Speicher) | Hinweis |
|---|---|---|
| 5 kWp (kleines EFH) | 5.400 – 8.000 € | Basis |
| 10 kWp (typisches EFH) | 9.700 – 14.300 € | bestes Preis-Leistungs-Verhältnis |
| 10 kWp + 10-kWh-Speicher | 13.000 – 23.000 € | hoher Eigenverbrauch |
| Balkonkraftwerk (Mieter) | 500 – 1.500 € | Einstieg |
Den größten Einfluss auf die Photovoltaik Kosten hat die Anlagengröße. Je größer die Anlage, desto günstiger wird der Preis pro Kilowattpeak, weil Fixkosten wie Gerüst, Anfahrt und Planung auf mehr Leistung verteilt werden. Eine Anlage mit 5 bis 10 kWp bietet für ein typisches Einfamilienhaus mit 3.500 bis 5.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch der Dachtyp zählt: Die Montage auf dem Schrägdach ist günstiger als auf dem Flachdach, eine Indach-Lösung kostet deutlich mehr. Komplexe Dächer mit Gauben oder Kaminen erhöhen den Aufwand. Der größte einzelne Zusatzposten ist der Stromspeicher.
| Kennzahl | Wert (ca.) |
| Ø Systempreis pro kWp | 1.015 € |
| Stromspeicher pro kWh | 315 – 325 € |
| Ertrag pro kWp und Jahr | 950 – 1.050 kWh |
| Dachfläche pro kWp | ca. 8 m² |
| Betriebskosten pro Jahr | 200 – 300 € |
| Amortisation | 10 – 15 Jahre |
Ein Speicher erhöht die Photovoltaik Kosten deutlich, steigert aber den Eigenverbrauch – und selbst genutzter Strom ist wertvoller als eingespeister. Bei einer Einspeisevergütung von rund 7,78 Cent pro Kilowattstunde gegenüber Strompreisen von deutlich über 30 Cent lohnt sich hoher Eigenverbrauch. Ob sich die Anlage bei Ihrem Verbrauchsprofil wirklich trägt, rechnen wir in Lohnt sich Photovoltaik durch. Speicherpreise sind 2026 um rund 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr gefallen. Besonders sinnvoll ist ein Speicher, wenn Sie eine Wärmepumpe, eine Wallbox fürs E-Auto oder einen hohen Abendverbrauch haben. Geht es Ihnen vor allem um Warmwasser, ist Solarthermie die flächensparendere Alternative. Wer tagsüber viel Strom braucht, kommt dagegen auch ohne Speicher gut zurecht. Ein ehrlicher Hinweis zum Timing: Die feste Einspeisevergütung von 7,78 Cent gilt nach aktueller Lage nur für Anlagen, die bis Ende Juli 2026 in Betrieb gehen; ab 2027 soll die feste Vergütung durch eine marktorientierte Direktvermarktung ersetzt werden. Wer ohnehin plant, sollte die aktuelle Rechtslage prüfen. Wichtig außerdem: Anlagen ab 7 kWp brauchen einen Smart Meter, und in vielen Bundesländern gilt bei Dachsanierungen inzwischen eine Solarpflicht. Ist die Eindeckung älter, prüfen Sie vorher die Kosten einer Dachsanierung – die Module später abzubauen wird teuer.
Anders als bei Wärmepumpe oder Dämmung gibt es für Photovoltaik keinen direkten Bundeszuschuss. Stattdessen läuft die staatliche Unterstützung über andere Wege: Die KfW bietet mit dem Programm 270 einen zinsgünstigen Kredit für die Anschaffung. Seit einigen Jahren fällt beim Kauf einer privaten Anlage außerdem keine Umsatzsteuer mehr an – das entspricht faktisch einem Rabatt von 19 Prozent. Dazu kommt die EEG-Einspeisevergütung für den ins Netz eingespeisten Strom (nach aktueller Lage 7,78 ct/kWh bei Überschusseinspeisung, für Inbetriebnahmen bis Ende Juli 2026, dann 20 Jahre lang fest). Viele Bundesländer und Kommunen fördern zusätzlich, oft speziell Stromspeicher. Prüfen Sie die aktuellen Konditionen auf kfw.de und bei Ihrer Kommune – die Regeln ändern sich derzeit häufig.
Fairerweise gesagt: Feste Preise kann niemand aus der Ferne nennen. Unsere Werte helfen beim Einschätzen – den Rest klärt der Handwerker vor Ort.
Hinweis: Alle genannten Preise sind durchschnittliche Orientierungswerte (Stand 2026) und können je nach Region, Ausstattung, Anbieter und Aufwand abweichen. Es handelt sich nicht um garantierte Festpreise. Für ein verbindliches Angebot wenden Sie sich an einen Fachbetrieb.
Der Durchschnittspreis liegt bei rund 1.015 Euro pro kWp. Eine typische Anlage kostet 5.400 bis 20.000 Euro ohne Speicher; mit 10-kWh-Speicher meist 13.000 bis 23.000 Euro.
Einen direkten Bundeszuschuss gibt es nicht. Dafür entfällt die Umsatzsteuer (faktisch 19 Prozent Rabatt), die KfW bietet den Kredit 270, und viele Kommunen fördern Speicher. Dazu kommt die EEG-Vergütung (aktuell 7,78 ct/kWh, Inbetriebnahme bis 31. Juli 2026). Aktuelle Lage auf kfw.de prüfen.
In Deutschland rund 950 bis 1.050 Kilowattstunden pro Jahr. Dafür braucht man etwa 8 Quadratmeter Dachfläche. Im Süden ist der Ertrag höher als im Norden.
Er erhöht die Kosten, steigert aber den Eigenverbrauch – und selbst genutzter Strom ist deutlich wertvoller als eingespeister. Besonders sinnvoll mit Wärmepumpe, Wallbox oder hohem Abendverbrauch.
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