Die Kellerdämmung Kosten liegen je nach Methode meist zwischen 25 und 100 Euro pro Quadratmeter (in Eigenleistung ab rund 15 Euro pro Quadratmeter Material). Für die häufigste Variante – die Dämmung der Kellerdecke von unten – kommen für ein Einfamilienhaus oft nur 1.500 bis 6.000 Euro zusammen. In Eigenleistung – wenn Sie die Dämmplatten selbst an die Kellerdecke kleben – geht es sogar schon ab rund 800 Euro (nur Material) los. Wer seinen Keller dämmen lässt, sorgt für warme Füße im Erdgeschoss und spart Heizkosten – die Kellerdämmung gilt als eine der günstigsten und wirtschaftlichsten Dämmmaßnahmen überhaupt. Wie sich der Effekt im Alltag bemerkbar macht, zeigt der Ratgeber Dachdämmung Kosten für die Gegenseite des Hauses. Die Kellerdämmung Kosten hängen vor allem davon ab, ob nur die Kellerdecke oder auch die Kellerwände gedämmt werden. Wir zeigen Ihnen die Preise pro Quadratmeter und die Förderung im Detail. So können Sie realistisch kalkulieren. Als Orientierung dienen typische Preise, wie sie 2026 aufgerufen werden.
| Methode | Kosten pro m² | Hinweis |
|---|---|---|
| Kellerdecke von unten (Fachbetrieb) | 25 – 60 € | günstigste, häufigste |
| Kellerdecke (Einblasdämmung) | 20 – 40 € | bei Hohlräumen |
| Kellerwände innen | 30 – 70 € | wenn beheizt |
| Perimeterdämmung (außen) | 40 – 100 € | aufwändig |
Den größten Unterschied bei den Kellerdämmung Kosten macht, welchen Teil des Kellers Sie dämmen. Die mit Abstand günstigste und häufigste Variante ist die Dämmung der Kellerdecke von unten – dabei werden Dämmplatten einfach an die Decke des unbeheizten Kellers geklebt oder gedübelt. Den größeren Hebel hat die Fassadendämmung – dafür ist die Kellerdecke deutlich günstiger. Vom Fachbetrieb ausgeführt kostet das meist 25 bis 60 Euro pro Quadratmeter; wer selbst Hand anlegt, zahlt nur das Material (8 bis 15 Euro pro Quadratmeter). Das sorgt für warme Böden im Erdgeschoss darüber. Wer im Erdgeschoss ohnehin den Boden aufmacht, kann eine Fußbodenheizung gleich mit einplanen. Teurer wird es, wenn auch die Kellerwände gedämmt werden (etwa bei einem beheizten Hobbykeller) oder wenn von außen gedämmt wird (Perimeterdämmung) – Letzteres erfordert Erdarbeiten und lohnt sich meist nur, wenn der Keller ohnehin freigelegt wird.
| Vorteil | Wert (ca.) |
| Kellerdecke EFH, Fachbetrieb (60–90 m²) | 1.500 – 6.000 € |
| Kellerdecke Fachbetrieb (pro m²) | 25 – 60 € |
| Materialkosten DIY-Platten (pro m²) | 8 – 15 € |
| Amortisation | 3 – 5 Jahre |
| U-Wert-Ziel (Förderung) | ≤ 0,25 W/(m²K) |
Ein ehrlicher Tipp: Die Dämmung der Kellerdecke von unten ist eine der wenigen Dämmmaßnahmen, die geschickte Heimwerker selbst machen können – Platten werden mit Spezialkleber an die Decke geklebt. Das spart Arbeitskosten. Aber Achtung: Ohne Fachbetrieb gibt es keine BAFA-Förderung. Man muss also abwägen, ob die Eigenleistung oder die Förderung mehr spart. Empfehlenswert sind mindestens 14 bis 18 Zentimeter Dämmstärke – der Aufpreis für dickere Platten ist gering, die Wirkung aber deutlich besser.
Die Kellerdämmung wird als Einzelmaßnahme an der Gebäudehülle über die BAFA gefördert (BEG EM): nach aktueller Lage 15 Prozent der förderfähigen Kosten, mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) 20 Prozent. Voraussetzung ist unter anderem ein U-Wert der Kellerdecke von maximal 0,25 W/(m²K) und – wichtig – die Ausführung durch einen Fachbetrieb. Wer die Kellerdecke selbst dämmt, spart zwar Arbeitskosten, bekommt aber keine Förderung. Alternativ können Sie über den Steuerbonus nach § 35c EStG 20 Prozent der Kosten über drei Jahre absetzen. Wichtig: Den Förderantrag immer vor der Auftragsvergabe stellen. Da sich Förderprogramme 2026 ändern, prüfen Sie die aktuellen Sätze auf bafa.de.
Denken Sie daran: Die Zahlen zeigen die übliche Spanne, nicht Ihren persönlichen Preis. Der ergibt sich erst nach einem Blick vor Ort durch den Fachmann.
Hinweis: Alle genannten Preise sind durchschnittliche Orientierungswerte (Stand 2026) und können je nach Region, Ausstattung, Anbieter und Aufwand abweichen. Es handelt sich nicht um garantierte Festpreise. Für ein verbindliches Angebot wenden Sie sich an einen Fachbetrieb.
Vom Fachbetrieb je nach Methode 25 bis 100 Euro pro Quadratmeter. Die günstigste Variante, die Dämmung der Kellerdecke von unten, kostet für ein Einfamilienhaus meist 1.500 bis 6.000 Euro. In Eigenleistung zahlen Sie nur das Material (8 bis 15 Euro pro Quadratmeter).
Über die BAFA (BEG EM) 15 Prozent, mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) 20 Prozent. Wichtig: nur mit Fachbetrieb. Alternativ Steuerbonus §35c mit 20 Prozent. Antrag vor Auftrag; aktuelle Sätze auf bafa.de.
Ja, das Ankleben von Dämmplatten an die Kellerdecke ist eine der wenigen Dämmmaßnahmen für Heimwerker. Aber: Ohne Fachbetrieb gibt es keine BAFA-Förderung – das sollten Sie abwägen.
Ja, sie gehört zu den günstigsten Dämmmaßnahmen und amortisiert sich oft schon nach 3 bis 5 Jahren. Zudem sorgt sie für warme Böden im Erdgeschoss.
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