Die Pelletheizung Kosten liegen 2026 inklusive Einbau meist zwischen 19.600 und 35.000 Euro. Eine Pelletheizung verbrennt gepresste Holzpellets und gilt als klimafreundlich – deshalb wird sie stark gefördert. Wer eine Pelletheizung einbauen lassen will, sollte wissen: Durch die hohe Förderung sinkt der Eigenanteil oft deutlich, dafür braucht man aber Platz für das Pelletlager.
Die Pelletheizung Kosten hängen vor allem von der Kesselgröße, dem Lagersystem und dem Gebäude ab. Wir zeigen Ihnen Anschaffung, Betriebskosten und Förderung im Überblick.
So können Sie realistisch kalkulieren. Die Werte beruhen auf einer Auswertung aktueller Angebote (2026).
| Posten | Kosten | Hinweis |
|---|---|---|
| Pelletkessel | 12.000 – 20.000 € | Herzstück |
| Pelletlager / Silo | 2.000 – 5.000 € | Platz nötig |
| Pufferspeicher | 1.000 – 3.000 € | empfohlen |
| Einbau & Anschluss | 3.000 – 7.000 € | Fachbetrieb |
Den größten Anteil an den Pelletheizung Kosten hat der Kessel selbst. Dazu kommt das Lagersystem für die Pellets – ein Sacksilo, ein Erdtank oder ein eigener Lagerraum. Wer viel Platz hat, kann günstiger lagern; bei Platzmangel wird es teurer. Auch ein Pufferspeicher, der die Wärme zwischenspeichert, gehört meist dazu. Das Gebäude spielt ebenfalls eine Rolle: Ist bereits ein passender Schornstein und Heizraum vorhanden, spart das Kosten. Insgesamt ist die Pelletheizung teurer als eine Gasheizung, wird dafür aber stark gefördert.
| Posten | Kosten (ca.) |
| Pellets (pro Tonne) | 300 – 350 € |
| Brennstoff pro Jahr (EFH) | 1.200 – 1.800 € |
| Wartung / Schornsteinfeger | 200 – 400 €/Jahr |
| Stromverbrauch | gering |
Ein ehrlicher Hinweis: Die Pelletheizung punktet mit günstigem, heimischem Brennstoff und Unabhängigkeit von Gas und Öl. Der Nachteil: Sie braucht deutlich mehr Platz als eine Gastherme oder Wärmepumpe – für Kessel und Pelletlager. In einem kleinen Reihenhaus ohne Keller kann das schwierig werden. Wer den Platz hat und nachhaltig heizen möchte, bekommt mit der hohen Förderung aber eine attraktive Lösung. Auch die Kombination mit einer Solarthermie-Anlage ist beliebt.
Als klimafreundliche Heizung wird die Pelletheizung über die KfW (Programm 458) gefördert – bislang mit bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten (förderfähig bis 30.000 Euro, also maximal rund 21.000 Euro Zuschuss). Für besonders emissionsarme Pelletheizungen (mit Feinstaubfilter) gibt es zudem einen Biomasse-Bonus von 2.500 Euro obendrauf. Das kann den Eigenanteil stark senken. WICHTIG: Die Heizungsförderung wird 2026 umgestellt – nach aktueller Lage sind vorübergehend keine neuen Anträge möglich und ab dem 21. Juli 2026 gelten neue, teils gekürzte Konditionen. Prüfen Sie die aktuellen Fördersätze daher unbedingt direkt bei der KfW (Programm 458, kfw.de), bevor Sie planen. In jedem Fall gilt: Den Förderantrag immer vor der Auftragsvergabe stellen, sonst entfällt der Anspruch.
Verstehen Sie die Zahlen als grobe Einordnung, nicht als Festpreis. Lage, Qualität der Ausstattung und der Aufwand vor Ort bestimmen den Endpreis mit. Genaue Zahlen liefert nur ein Angebot vom Handwerker.
Hinweis: Alle genannten Preise sind durchschnittliche Orientierungswerte (Stand 2026) und können je nach Region, Ausstattung, Anbieter und Aufwand abweichen. Es handelt sich nicht um garantierte Festpreise. Für ein verbindliches Angebot wenden Sie sich an einen Fachbetrieb.
Inklusive Einbau meist 19.600 bis 35.000 Euro. Nach der KfW-Förderung (bis 70 Prozent) sinkt der Eigenanteil oft deutlich.
Über die KfW (Programm 458) bis zu 70 Prozent (max. rund 21.000 Euro), da Pellets erneuerbar sind; für emissionsarme Anlagen gibt es 2.500 Euro Biomasse-Bonus extra. ACHTUNG: Die Förderung wird 2026 umgestellt (neue Konditionen ab 21. Juli 2026). Aktuelle Sätze auf kfw.de prüfen, Antrag vor Auftrag.
Der Brennstoff kostet je nach Verbrauch rund 1.200 bis 1.800 Euro pro Jahr (Pellets ca. 300 bis 350 Euro pro Tonne). Dazu kommen Wartung und Schornsteinfeger.
Sie braucht deutlich mehr Platz als eine Gastherme oder Wärmepumpe – für den Kessel und das Pelletlager. In kleinen Häusern ohne Keller ist das oft schwierig.
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